Sonntag 07.02.2021

14:00, Hauptbühne


Magisches Zentralasien. Im Mini-Bus durch Kirgistan, Usbekistan, Tadschikistan. Um unabhängig reisen zu können kaufen sich Christian und seine Lebensgefährtin einen (sehr) kleinen 4WD-Bus und starten ihre Reise in Kirgistan. Auf den Hochebenen des gebirgigen Landes laden Halbnomaden die beiden regelmäßig auf Kumys (vergorene Stutenmilch) in ihren Jurten ein. Das entbehrungsreiche Leben steht im krassen Gegensatz zu der traumhaften Landschaft, in der sie ihr Vieh weiden lassen. Wärmer, flacher, unwirtlicher zeigt sich das Nachbarland Usbekistan. In dem Wüstenstaat bezaubern uralte Städte entlang der alten Seidenstraße mit ihren kulturellen Schätzen. Im angrenzenden Tadschikistan fährt der kleine Bus auf der zweithöchsten Fernstraße der Welt, dem Pamir-Highway. Das Pamir Gebirge, deren mächtige Bergriesen zu den höchsten der Welt zählen reicht bis knapp an die eisigen Flanken des Hindukusch-Gebirges im afghanisch-pakistanischen Grenzland. Und auch in dieser, einer der abgelegensten und lebensfeindlichsten Regionen der Erde, wird man überwältigt von der Gastfreundschaft, die nicht selten die Mittel der genügsamen Bewohner übersteigt.

Christian Biemann wohnt im Zentralraum Oberösterreichs und arbeitet selbstständig als Fotograf und Vortragender. Seit über zwölf Jahren reist er immer wieder in Länder, die für viele wohl keine typischen Reisedestinationen sind. Und seitdem begleitet ihn auch die Kamera. Die Fotos sind aber nicht der Hauptzweck seiner Reisen. Wichtiger ist ihm das Interesse an Land und Leuten, sich Zeit für sein Gegenüber zu nehmen. Neugierde und Offenheit die entscheidenden Faktoren, um Bilder zu fotografieren, die in Erinnerung bleiben. Christian möchte das Erlebte und Erfahrene festhalten und weitergeben, denn um die persönlichen Begegnungen und um das Staunen in großartigen Landschaften geht es ja beim Reisen.